Die Gastgeber-Formel
Wie wir Griebel Consulting vom Recruiting-Dienstleister zur Unternehmensberatung für Hotellerie und Gastronomie umbauen. Stand 07.10.2026.
Ausgangslage
Ist-Stand: unser Angebot heute
| Produkt | Recruiting für Hotelbetriebe |
|---|---|
| Verkauf | zu 100 % über BAFA |
| Preis | 7.200–8.500 € je nach Bundesland, Werbekosten inklusive (max. 1.000 € pro Monat) |
| Laufzeit | 3 Monate |
| Ertrag | rund 4.500 € pro Kunde |
| Danach | kein Upsell, kein Onboarding |
Das Problem mit Recruiting-Upsells
Recruiting ist schwarz oder weiß: Ist die Stelle besetzt, sind wir der König. Ist sie nicht besetzt, ist der Kunde weg. Nach dem Ergebnis lässt sich kaum noch etwas verkaufen.
Folgerung: Der Upsell kommt gleich am Anfang im Onboarding-Call.
Positionierung
Vom Recruiting-Dienstleister zum Branchenpartner. Der Dienstleister ist der Hiwi vom Dienst und wird für Arbeit bezahlt. Der Berater wird für sein Wissen bezahlt – und ihm hört man zu.
Zielgruppe
- Kleinere Hotels und Gastronomiebetriebe auf dem Land
- Müssen meist eine Stelle besetzen – danach endet die Zusammenarbeit
- Kein eigenes Know-how zu Sichtbarkeit, Recruiting und Optimierung
Flywheel
Jede gelöste Aufgabe öffnet die nächste: Mitarbeiter gefunden → muss eingearbeitet werden → muss geführt werden → Team steht, aber das Haus ist nicht voll → die Zahlen müssen stimmen.
Von hier nach dort
Heute beim Kunden
Der Inhaber steht jeden Abend und am Wochenende im Betrieb. Niemand kann ihn vertreten. Gute Leute findet er nicht, und wer gut ist, ist teuer. Geht der Beste, ist der Alltag wieder kaputt.
Unsere Vision
Ein Betrieb mit klarer Hierarchie und einem Verantwortlichen fürs Tagesgeschäft. Genug Leute, genug Gäste, eine saubere Kalkulation, eine gute Marge – und ein Inhaber, der wieder Zeit für sich hat.
Produktleiter
Vorne ändern wir nichts: Akquise und Vertrieb bleiben, wie sie sind.
Recruiting done for you
Unverändert: Wir besetzen die offene Stelle für den Kunden.
7.200–8.500 € · BAFA · 3 MonateOnboarding-Call
Wir erklären die Recruiting-Strategie für seine Stelle und gehen gleichzeitig sein ganzes Marketing durch:
- Webseite und Karriereseite
- Außenauftritt, Branding und Außenwahrnehmung
- Sichtbarkeit
- Laufen schon bezahlte Werbekampagnen?
- Der gesamte Marketing-Prozess
Der Upsell auf das Main Offer passiert direkt in diesem Call.
Die Gastgeber-Formel
Sechs Monate 1:1-Begleitung entlang der Säulen Personal, Auslastung, Führung & Schulung und Profitabilität. Finanziert über das Qualifizierungschancengesetz: Ein Mitarbeiter des Kunden wird ausgebildet, Schulung und Lohnkosten werden gefördert.
Pitch-Preis 20.000 € · gefördert über QCGWenn die QCG-Förderung nicht durchgeht: Gastgeber-Formel Einzelsäule
Wir wollen den Kunden trotzdem gewinnen, geben aber nicht die volle Leistung. Statt des Vier-Säulen-Systems bekommt er nur die eine Säule mit dem größten Hebel für seinen Betrieb – zum Beispiel Personal (Recruiting) oder Auslastung. Die Zusammenarbeit wird auf 3 Monate gekürzt.
3 Monate · Preis angepasst, z. B. 1.500 € pro MonatHospitality OS
Software im Abo, die den Kunden über die sechs Monate hinaus bindet. Von Anfang an mit eingeplant:
- Bewerber-CRM: alle Bewerbungseingänge an einem Ort – ersetzt LeadTable
- Kampagnenbilder: Motive für organische Posts und für Werbeanzeigen
- Content-Planung und Anzeigen: Beiträge planen, Anzeigen veröffentlichen
- Lead-Verwaltung: Anfragen aus Anzeigen und potenzielle Gäste und Kunden verwalten
- Marketing-Plattform: E-Mail-Kampagnen und Newsletter aus einem System
- Dazu aus dem Leon-Call: Lernsystem, Mitarbeiterzugänge, Planung von Stunden, Tagen, Wochen
Die Gastgeber-Formel
Das Main Offer besteht aus vier Säulen. Jede Säule beantwortet die Frage, die sich der Kunde in dieser Phase stellt.
Personal: vom Recruiting für den Kunden zum Recruiting-System beim Kunden
Wir besetzen die erste Stelle für den Kunden. Danach zeigen wir ihm, wie er jede weitere Stelle selbst besetzt – mit unseren Vorlagen, Kanälen und Leitfäden. Ziel: Er braucht dafür keinen Dienstleister mehr.
5.1 Verkaufsweg
Entry Offer (Recruiting done for you) → Onboarding-Call mit Recruiting-Strategie und Marketing-Check → Angebot Gastgeber-Formel mit Säule 1 als Einstieg.
Überleitung im Onboarding-Call
„Jetzt haben wir das einmal für Sie aufgesetzt. Wie wäre es, wenn wir Ihnen zeigen, wie Sie das in Zukunft selbst machen?“
Aus den drei Antworten ergibt sich der Jahresbedarf. Der ist größer als die eine Stelle – das ist das Argument für das eigene System.
5.2 So lernt der Kunde das System
Die erste Stelle besetzen wir komplett allein mit unserem System – der Kunde hat damit nichts zu tun. Parallel lernt er, wie ein Recruiting-Prozess aufgesetzt wird, damit er künftige Stellen selbst besetzt.
Done for you wie heute. Der Kunde muss nichts tun.
Schritt für Schritt: wie das System aufgebaut wird – entlang der Module unten.
Wöchentlich oder alle zwei Wochen: nächste Schritte, Aufbau des eigenen Systems, Feedback.
5.3 Module
Alles, was bei uns funktioniert hat, bekommt der Kunde zum Kopieren und direkten Nutzen.
Meta-Werbekonto von A bis Z
- Konto aufsetzen: Business-Portfolio und Werbekonto anlegen, Facebook-Seite und Instagram als professionelles Konto verknüpfen, Zahlungsmethode, Rollen und Zugriffe
- Nicht gesperrt werden: Zwei-Faktor-Anmeldung, Unternehmensverifizierung, Werberichtlinien kennen, Budget schrittweise erhöhen
- Rechtliches: Sonderkategorie „Beschäftigung“ ist Pflicht – kein Targeting nach Alter, Geschlecht oder Postleitzahl; (m/w/d) nach AGG; Pixel nur mit Einwilligung, Impressum und Datenschutz auf jeder Zielseite
- Kampagnen: Kampagnenziele und wann welches passt, Aufbau Kampagne → Anzeigengruppen → Anzeigen, Funnel-Ads und Lead-Ads
- Messen & steuern: Pixel und Lead-Ereignis einrichten, Budget planen und steuern
Bedarf & Anforderungsprofil
- Bedarfsplanung: offene Stellen, Kündigungen pro Jahr, ungeplante Ausfälle
- Welche Stelle, ab wann, lohnt sich das
- Traummitarbeiter-Analyse und Muss-Kriterien
Anzeigentexte & psychologische Ansprache
- Psychologischer Aufbau von Werbetexten
- Zielgruppenverständnis: Was bewegt eine Fachkraft in Hotellerie und Gastronomie?
- Trigger und Wechselbereitschaft – auch bei Menschen, die nicht aktiv suchen
- Scroll-Stopper: die ersten Zeilen, die zum Weiterlesen bringen
- Best Practice: was funktioniert, worauf man achten muss
- Vorlagen und Winner aus unseren Kampagnen direkt zum Kopieren und Einfügen – für eine schnelle Umsetzung
Creatives
- Best-Practice-Vorlagen direkt zum Nachbauen aus unseren eigenen Kampagnen
- Was funktioniert, worauf man achten muss: Stellenbezeichnung als größtes Element, echte Betriebsbilder, passende Motive
- Formate für Feed und Story
Lead-Formulare ohne fremde Software
- Meta-Sofortformular anlegen
- Vorqualifizierungsfragen im Formular
- Wohin die Daten gehen und wie sie weiterverarbeitet werden
Bewerber-Funnel mit eigenem Baukasten
- Fragen: Vorqualifizierung mit Ausschlusslogik – Ausbildung, Berufserfahrung, aktuelle Stelle
- Kontaktfelder: nur das Nötigste, damit niemand abbricht
- Lebenslauf: Upload anfordern – nach dem Absenden, nicht als Hürde davor
- Sprachnachrichten: Bewerber stellen sich per Sprachnachricht vor
- CI-Gestaltung: Logo, Farben und Bilder des eigenen Betriebs
- Automationen: Bestätigung an den Bewerber, Übergabe ins CRM, Benachrichtigung an den Betrieb
- Absagen: klarer Absage-Screen für Unpassende, automatische Absagen
- Messung: Pixel-Ereignisse für jeden Schritt
Weitere Kanäle
- Indeed
- Kleinanzeigen (ehemals eBay Kleinanzeigen)
- Google for Jobs: kostenlos, 60 Tage Laufzeit
- KI-Optimierung: in KI-Suchen wie ChatGPT als Arbeitgeber auftauchen
- Karriereseite als Ziel für alle Kanäle
Best Practice aus unseren Kampagnen
- Was bei uns gut funktioniert hat – und was nicht
- Beispiele aus echten Kampagnen in Hotellerie und Gastronomie
- Typische Fehler und wie man sie vermeidet
Bewerbungen bearbeiten
- CRM-System für alle Bewerbungseingänge
- Keine Bewerbung aus den Augen verlieren: Stufen, Wiedervorlagen, Wählversuche
- Lebensläufe anfordern
- Verwaltung bis zur Einstellung
Telefon & Gespräche
- Telefonleitfaden für den Erstkontakt
- Vorqualifizierung in 2–5 Minuten
- Frameworks für Vor- und Nachgespräche
- Checkliste Vorstellungsgespräch: worauf achten, was fragen
Optimieren
- Gemessen wird an den Kosten je qualifizierter Bewerbung, nicht an der Zahl der Bewerbungen
- Woche für Woche nachschärfen anhand der Daten
Säulen 2 bis 4
Werden wie Säule 1 ausgearbeitet. Stand heute:
Säule 2 · Auslastung
Frage: Das Team steht – warum ist das Haus nicht voll?
- Positionierung und Sichtbarkeit, gerade für kleine Betriebe auf dem Land
- Online-Marketing aufbauen, das ein Mitarbeiter selbst umsetzt – statt einer Agentur
- Ausbildung dieses Mitarbeiters über das QCG
- Bausteine aus der Auslastungs-Offensive: Gutscheine, Lead-Ads mit Nachtelefonieren, Anlässe und Tagungen, Pakete statt Rabatt
Säule 3 · Führung & Schulung
Frage: Wer arbeitet die Neuen ein und übernimmt Verantwortung?
- Einarbeitung und Schulungssystem
- Führungsstruktur, Verantwortlichkeiten, Stellvertretung
- Kapazitäts- und Dienstplanung: wen brauche ich wann
Säule 4 · Profitabilität
Frage: Bleibt am Ende genug übrig?
- Betriebswirtschaftliche Kalkulation
- Kosten- und Margenanalyse: Wareneinsatz, Personalkosten, Preise
- Kennzahlen und Controlling
Material
- Verkaufsseite: gastgeber-formel.pages.dev
- Pitch-Entwurf und frühere Fassung dieses Konzepts: alte Fassung